SPÖ-Einwallner ad Takacs: „Österreich hat sich einen besseren und unabhängigen Bundespolizeidirektor verdient!“
SPÖ-Einwallner ad Takacs: „Österreich hat sich einen besseren und unabhängigen Bundespolizeidirektor verdient!“
„Ich will Blut sehen“ ist kein „Umgangston“, sondern Ausdruck des Selbstverständnisses der ÖVP-Familie, dass ihnen die Republik und die Polizei gehöre
Wien (OTS/SK) – „Wir haben vor der Bestellung Takacs zum Bundespolizeidirektor gewarnt, weil er die personifizierte Fortsetzung des ÖVP-Selbstverständnisses ist, wonach ihr die Republik und die Polizei gehören und mehr Selbstbedienungsladen für Top-Jobs sind“, erinnert SPÖ-Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner angesichts der veröffentlichten Chats zwischen Kloibmüller und Takacs, die das Sittenbild der ÖVP-Manier, das sich seit Jahren im Innenministerium abspiele, auf die Spitze treiben würden. Demnach war es dem damaligen Innenminister Sobotka scheinbar nicht recht, das Behörden einfach ihrer Arbeit nachgingen und er sich nicht ausreichend in Selbstinszenierung üben konnte. Die Schlussfolgerung:
Sowas sei abzustellen und dabei wolle man Blut sehen. ****
Einwallner: „Dass Takacs dies als üblichen Umgangston abtut ist einfach verrückt. Österreich hat sich einen besseren und unabhängigen Bundespolizeidirektor verdient!“ Ein solcher müsse auch der Vorbildwirkung des Amtes gerecht werden. Dazu sei es notwendig, so Einwallner abschließend, sich außerhalb der ÖVP-Familie umzusehen, denn „die sind dafür schlicht und ergreifend nicht gemacht“. (Schluss) lk/lp
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