Mandl: Entwicklungshilfe kann Migrationsursachen reduzieren

Mandl: Entwicklungshilfe kann Migrationsursachen reduzieren

Mandls Bericht im Ausschuss mit 16 zu 6 Stimmen angenommen – Beste Entwicklungszusammenarbeit ist wirtschaftliche Kooperation

Der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl hatte als Leiter der EVP-Fraktion im zuständigen Ausschuss des Europaparlaments einen Bericht zum Zusammenhang zwischen irregulärer Migration und Entwicklungshilfe initiiert. Mandl erläutert: “Die richtige Form der Entwicklungszusammenarbeit kann helfen, die Ursachen irregulärer Migration einzudämmen. Niemand soll gegen den eigenen Willen entwurzelt werden, weil Perspektiven fehlen. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass Einzelne gerade dann auswandern, wenn sich ihre Einkommenssituation verbessert. Daher ist es wichtig, dass ganze Volkswirtschaften vorankommen und mit ihnen die Lebensbedingungen. Wenn man durch Bildung und Arbeit etwas erreichen kann, und das in Sicherheit und unter Bedingungen der Freiheit, dann sinkt die Neigung zur irregulären Migration. Unser Bericht adressiert diese Herausforderungen.”

Der Bericht war in den vergangenen sechs Monaten zwischen den Fraktionen intensiv verhandelt worden. Mandl fungierte als Chefverhandler und freut sich über die Abstimmung heute, Dienstag, im Ausschuss, die mit 16 Stimmen bei 6 Gegenstimmen für den Bericht ausgegangen ist.

“Die beste Entwicklungszusammenarbeit ist wirtschaftliche Kooperation. Hier müssen wir ansetzen. Das muss unsere Priorität sein. Ich unterstütze hier voll den Kurs des zuständigen EU-Kommissars für internationale Partnerschaften, Jozef Sikela. Wir haben Unternehmen in Österreich und ganz Europa, die wahre Champions in der globalen Vernetzung sind. Sie sind unter den verlässlichsten Partnern, die man weltweit finden kann. In der EU herrscht Rechtsstaatlichkeit und die EU ist weltweit die stärkste Kraft in der Entwicklungszusammenarbeit. Hilfe zur Selbsthilfe muss immer im Vordergrund stehen“, betont Mandl und ergänzt: ”Selbstverständlich müssen wir uns auch bewusst machen, dass Europa aufgrund der demographischen Entwicklung dringend legale Arbeitsmigration braucht. Auch dafür braucht es internationale Partnerschaften.“ (Schluss)

EVP-Pressedienst
Wolfgang Tucek
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