Senat der Wirtschaft: Wissenschaft erteilt Klima-Apokalypse eine Absage!
Senat der Wirtschaft: Wissenschaft erteilt Klima-Apokalypse eine Absage!
Neues CMIP7-Modell zwingt zum Umdenken: Aufruf an die politische Mitte, die Angst-Politik sofort zu beenden.
Die führenden Wissenschaftler des Weltklimarats (IPCC) haben im Rahmen des neuen CMIP7-Prozesses eine fundamentale Korrektur vorgenommen: Bisherige Extremszenarien – insbesondere das viel zitierte Pfadmodell SSP5-8.5 – gelten nicht länger als plausible Zukunftspfade für das 21. Jahrhundert. Dennoch bildet genau dieses Worst-Case-Szenario weiterhin die primäre Grundlage für weitreichende politische Regulierungen wie den europäischen „Green Deal“, für wirtschaftspolitische Maßnahmen wie die Stresstests im Bankensektor oder für nachgelagerte wissenschaftliche Folgestudien.
HANS HARRER, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, betont: „Die Wissenschaft gesteht die fehlende Plausibilität ihrer Extremszenarien ein, doch die Politik verharrt im kollektiven Panikmodus. Wer aber die Zukunft unseres Mittelstands auf dramatisierten Geistergeschichten aufbaut, betreibt keine seriöse Wirtschaftspolitik, sondern fahrlässige Standort-Sabotage.“
VOM WORST CASE ZUR POLITISCHEN REALITÄT: DAS PLAUSIBILITÄTSPROBLEM
Der Senat der Wirtschaft kritisiert eine langanhaltende Krisenpsychologie, die eine Politik der Verbote und staatlichen Überregulierung befeuert hat, anstatt auf Effizienz und technologische Innovation zu setzen.
_„Was uns jahrelang als extremes, aber angeblich plausibles Zukunftsszenario präsentiert wurde, entpuppt sich nun als wissenschaftlich völlig unrealistisch. Dieses Modell ging unter anderem davon aus, dass auch sämtliche Kohlevorkommen der Antarktis verheizt würden – ein Szenario, das nie auch nur ansatzweise realistisch war“_, erklärt HARRER.
Weiter betont er: _„Kritiker, die in den letzten Jahren diese offensichtlichen Rechenfehler hinterfragten, wurden allzu oft in die Ecke der Klimaleugnung gedrängt. Das war intellektuell hochgradig bequem, trieb aber die Spaltung unserer Gesellschaft voran und kostet uns jetzt realen Wohlstand.“_
VIER KONKRETE FORDERUNGEN AN DIE WIRTSCHAFTSPOLITIK
Angesichts der neuen wissenschaftlichen Faktenlage formuliert der Senat der Wirtschaft die Notwendigkeit einer klaren Kurskorrektur:
* RÜCKKEHR ZU WISSENSCHAFTLICHER PLAUSIBILITÄT: Forschungsgrundlagen müssen transparent sein. Worst-Case-Szenarien dürfen nicht länger als Prognosen für den politischen Alltag missbraucht werden.
* STOPP DES „GOLDPLATINGS“: Österreichs nationales Klimaneutralitätsziel 2040 ist im Vergleich zu internationalen Standards (EU 2050, China 2060, Indien 2070, USA keine) ein massiver Wettbewerbsnachteil. Staaten wie China und Indien bauen ihre wirtschaftliche Basis umfassend aus und setzen auf pragmatische Industriepolitik. Österreichs überambitionierte Alleingänge wirken hierbei existenzgefährdend für den heimischen Standort.
* TECHNOLOGIEOFFENHEIT STATT IDEOLOGIE: Klimaschutz darf die industrielle Basis nicht zerstören. Instrumente der ökosozialen Marktwirtschaft, wie Kostenwahrheit und Eigenverantwortung, müssen planwirtschaftlichen Eingriffen vorgezogen werden, um die heimische Wettbewerbsfähigkeit in globalen Märkten zu wahren.
* VERANTWORTUNG STATT ANGSTPOLITIK: Die Politik ist gefordert, den Weg für Innovation und technologischen Fortschritt freizumachen, statt die Gesellschaft durch Überregulierung und Verbote weiter zu spalten.
Die Bilanz der bisherigen Verbotspolitik sei laut Analysen des Senat ernüchternd: Eine überstürzte Transformation habe phasenweise zu Rekord-CO2-Emissionen statt Reduktionen geführt (Energiewende), während die dem Green Deal geschuldete Deindustrialisierung Europas Emissionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze lediglich in Drittstaaten mit wesentlich geringeren Umweltstandards verlagert hat.
HARRER unterstreicht abschließend: „Europa rettet das globale Klima nicht, indem es seine eigenen Fabriken zusperrt. Die Verlagerung der Industrie verschiebt lediglich den CO2-Ausstoß und gefährdet gleichzeitig unseren hart erarbeiteten Wohlstand. Wir müssen die lähmende Angstrhetorik durch einen vernünftigen Klimarealismus ersetzen, der auf Innovation vertraut und den Kräften der Marktwirtschaft den nötigen Freiraum gibt. Deshalb muss die vernünftige politische Mitte jetzt das Steuer herumreißen und dieses existenzielle Thema den Klima-Apokalyptikern auf der einen sowie den Klimaleugnern auf der anderen Seite entziehen.”
SENAT DER WIRTSCHAFT
Mahdi Allagha
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