FPÖ-Dorner/FPÖ-Kolar: „Gemeinderatsmehrheit ignoriert Warnsignale – Neustart statt Durchdrücken“
FPÖ-Dorner/FPÖ-Kolar: „Gemeinderatsmehrheit ignoriert Warnsignale – Neustart statt Durchdrücken“
Umstrittene Umwidmung in St. Andrä-Wördern – Chance auf gemeinsame Lösung vertan
Mit der Beschlussfassung zur 54. Änderung des Flächenwidmungsplanes hat die ÖVP-SPÖ-Mehrheit in St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln) aus Sicht der FPÖ eine Chance auf eine gemeinsame und tragfähige Lösung vertan.
390 Einwendungen, eine Petition mit mehr als 2.500 Unterstützern, mehrere Demonstrationen sowie intensive Diskussionen in der Bevölkerung zeigen deutlich: Diese Entscheidung ist nicht unumstritten.
Die FPÖ brachte daher in der Gemeinderatssitzung am 1. Juni 2026 einen Dringlichkeitsantrag ein mit dem Ziel, die geplante Änderung vorerst zurückzustellen, offene Fragen nochmals aufzuarbeiten und gemeinsam mit den Betroffenen einen überarbeiteten Lösungsvorschlag zu entwickeln.
„Wir wollten keinen Stillstand und keine Blockade. Unser Ziel war ein Schritt zurück, um danach gemeinsam zwei Schritte nach vorne zu gehen. Bei einer Entscheidung mit so weitreichenden Auswirkungen wäre mehr Dialog und weniger Zeitdruck sinnvoll gewesen“, erklärt FPÖ St. Andrä-Wördern gf. Gemeinderat Markus Kolar.
Markus Kolar weiter: „Gerade auf Gemeindeebene erwarten sich die Menschen zu Recht, gehört und ernst genommen zu werden. Gemeinden gehören nicht einzelnen Personen oder Mehrheiten, sondern allen Bürgern.“
GVV-DORNER: „KOMMUNALPOLITIKER SIND VERTRETER DER GEMEINDE UND NICHT EIGENTÜMER“
„Manche Kommunalpolitiker scheinen zu vergessen, dass sie nicht Eigentümer ihrer Gemeinde sind, sondern gewählte Vertreter auf Zeit. Entscheidungen müssen daher nachvollziehbar, transparent und im Interesse der Bevölkerung getroffen werden“, stellt auch GVV-Obmann LAbg. Dieter Dorner klar.
Aus Sicht der FPÖ bleiben weiterhin wesentliche Fragen offen – insbesondere hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf die Badesiedlung und der Frage, ob die beschlossene Lösung tatsächlich die beste und nachhaltigste für die Gemeinde ist.
Für die Freiheitlichen St. Andrä-Wördern steht fest: Es geht nicht um ein Gegeneinander zwischen Gemeinde und Bürgern. Politik muss Vertrauen schaffen und nicht Gräben vertiefen. Die FPÖ wird den weiteren Verlauf aufmerksam begleiten und sich weiterhin für eine Lösung einsetzen, die Rechtssicherheit, Verwaltungspraktikabilität und den Erhalt des gewachsenen Charakters der Badesiedlung bestmöglich miteinander verbindet.
FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
Joachim Lielacher, Leitung Presse
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