LH-Stv. Landbauer: Im öffentlichen Verkehr zählt die Qualität

LH-Stv. Landbauer: Im öffentlichen Verkehr zählt die Qualität

Land NÖ richtet Nahverkehrsförderung neu aus – künftig steht der Nutzen für die Bevölkerung im Mittelpunkt

„Wir gehen neue Wege und stellen die Bevölkerung in den Mittelpunkt. Die Öffi-Förderung soll dort ankommen, wo sie den größten Nutzen für die Niederösterreicher bringt“, sagt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer anlässlich der Neuausrichtung des NÖ Nahverkehrsfinanzierungsprogramms. Der Beschluss dazu erfolgte in der heutigen Sitzung der Landesregierung. Pro Jahr stehen fünf Millionen Euro für Städte und Gemeinden zur Verfügung. „Mobilität ist ganz einfach wichtig, damit die Versorgung der Landsleute im Alltag funktioniert. Wir haben trotz Budgetkonsolidierung die Öffi-Förderung für Städte und Gemeinden gesichert. Steuergeld wird dort eingesetzt, wo es den Menschen einen konkreten Mehrwert bringt“, so Landbauer.

Künftig wird nicht mehr nach Antriebsarten eines Projekts gefördert, sondern danach, welchen Nutzen ein Verkehrsangebot für die Menschen bringt. „Teures Gold-Plating auf Kosten der Steuerzahler wird es mit uns nicht mehr geben. Entscheidend ist, dass das Angebot funktioniert und die Menschen zuverlässig ans Ziel kommen“, betont Landbauer.

Im Zentrum des Nahverkehrsfinanzierungsprogramms stehen künftig hochwertige Verkehrsangebote mit klar definierten Qualitätsstandards. Neben der Zahl der versorgten Einwohner stehen künftig vor allem Betriebszeiten und die Qualität des Verkehrsangebots im Mittelpunkt. Neue Mindeststandards sorgen für mehr Qualität: Förderungen erhalten Linien- und Bedarfsverkehre, die zumindest von Montag bis Freitag verkehren, mindestens zehn Stunden täglich verfügbar sind und im Linienverkehr mindestens im Stundentakt fahren beziehungsweise bei Bedarfsangeboten eine Vorbestellzeit von höchstens einer Stunde gewährleisten.

Neue Kraftfahrlinien, Angebotsausweitungen, die Verlängerung bestehender Linien sowie bedarfsgesteuerte Angebote werden unterstützt. Wer ein Angebot mit einer täglichen Bedienzeit von mindestens 15 Stunden schafft, erhält eine höhere Förderung. Bezirkszentren ohne direkten Bahnanschluss werden zusätzlich mit einem Zuschlag von 60 Prozent unterstützt, um die Versorgung im ländlichen Raum für die Menschen im Alltag zu sichern.

„Ob in der Stadt oder im ländlichen Raum, ein gutes öffentliches Verkehrsangebot ist entscheidend für die Lebensqualität und die Standortentwicklung. Mit der neuen Nahverkehrsförderung schaffen wir Planungssicherheit und transparente Regeln für alle Gemeinden. Wir stärken genau jene Angebote, die den Niederösterreichern im Alltag wirklich helfen“, so Landbauer.

Weitere Informationen beim Büro Landbauer, Alexander Murlasits, Tel.: 0676/812 137 42, E-Mail: Alexander.murlasits@noel.gv.at

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
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