Bauernbund-Präsident Strasser zu Rosenkranz: „Nervosität der FPÖ steigt“

Bauernbund-Präsident Strasser zu Rosenkranz: „Nervosität der FPÖ steigt“

Strasser: Nervosität der FPÖ bei Renaturierung steigt. Das beweisen Videos und Wut-Presseaussendungen der FPÖ-Naturschutzlandesräte

„Die FPÖ-Naturschutzlandesrätin Susanne Rosenkranz sollte bei der Renaturierung vor der eigenen Tür kehren, bevor sie mit Vorwürfen gegen Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig um sich wirft“, reagiert BAUERNBUND-PRÄSIDENT ABG.Z.NR DI GEORG STRASSER auf die heutigen Aussagen von Rosenkranz. „Fakt ist: Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig hat sich von Beginn an klar auf die Seite unserer Bäuerinnen und Bauern sowie Grundeigentümer gestellt. Jetzt geht es darum, bei der Umsetzung sicherzustellen, dass bereits erbrachte Leistungen der Land- und Forstwirtschaft anerkannt werden und keine zusätzlichen Belastungen für unsere Betriebe entstehen“, so STRASSER.

FPÖ MACHT SICH MIT ZICK-ZACK-KURS UNGLAUBWÜRDIG

Besonders bemerkenswert ist für STRASSER die Kritik ausgerechnet von Rosenkranz: „Während die FPÖ jetzt öffentlich gegen die Renaturierung wettert, hat Susanne Rosenkranz selbst noch vor wenigen Wochen erklärt, ‚jeden noch so kleinen Cent in die Renaturierung stecken zu wollen‘. Gleichzeitig haben sich die FPÖ-Naturschutzlandesräte für einen Kurs der Übererfüllung mit mehr Flächen starkgemacht. Wer am Montag mehr Renaturierung fordert und am Dienstag dem Landwirtschaftsminister vorwirft, überhaupt an der Umsetzung zu arbeiten, macht sich unglaubwürdig.“

STRASSER fordert daher eine klare Linie der Freiheitlichen: „Die FPÖ muss sich entscheiden: Will sie die Interessen der Bauern und Grundeigentümer vertreten oder will sie als Naturschutzpartei möglichst viel renaturieren? Beides gleichzeitig wird sich nicht ausgehen.“

KEINE ZUSÄTZLICHEN BELASTUNGEN FÜR BÄUERLICHE BETRIEBE

Für STRASSER ist die ÖVP-Linie jedenfalls eindeutig: „Keine zusätzlichen Belastungen für unsere bäuerlichen Familienbetriebe, volle Anrechnung bereits erbrachter Leistungen und keine neuen Maßnahmen ohne gesicherte Finanzierung. Unser Ziel ist nicht Gold Plating, sondern der Schutz von Eigentum, Produktion und Versorgungssicherheit.“

WIDERSPRUCH BEIM UMGANG MIT EU-RECHT

Abschließend ortet STRASSER einen weiteren Widerspruch bei Rosenkranz: „Während sich die Tierschutzlandesrätin Susanne Rosenkranz im eigenen Ressort EU-hörig gibt und beim Biber eindringlich auf die Einhaltung des EU-Rechts pocht, ruft sie Minister Totschnig bei der Renaturierung faktisch zum Gegenteil auf. Warum muss beim Biber jeder Buchstabe des EU-Rechts eingehalten werden, während bei der Renaturierung plötzlich geltendes EU-Recht ignoriert werden soll? Diese Doppelgleisigkeit muss Rosenkranz den Bäuerinnen und Bauern erst einmal erklären.“

Bauernbund Österreich
Martin Grob, MA
Telefon: +43 664 8850 9559
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