BPOL-PW: Bundespolizei verhindert Hehlerei

Pasewalk (ots) – Bundespolizisten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit wollten gestern (30.11.2020) auf der Bundesautobahn 11 einen in Richtung Polen fahrenden Mercedes S500 kontrollieren. Auf Höhe der Auffahrt Penkun kam der Fahrer der Aufforderung anzuhalten nicht nach und flüchtete weiter in Richtung Polen. Auch einer zweiten Anhalteaufforderung folgte er nicht. Aufgrund der Nähe zur polnischen Grenze und der weiter bestehenden Fluchtgefahr, sperrten die Bundespolizisten die Fahrbahn mit ihrem Dienstfahrzeug. So konnten sie verhindern, dass sich der Fahrzeugführer erneut der Kontrolle entzog.

Am Fahrzeug befanden sich deutsche Kennzeichen. Einen Zündschlüssel hatte der 28-Jährige polnische Fahrer aber nicht. Für die Beamten bestand der Verdacht der Hehlerei. Der Mann wurde zur Klärung des Sachverhaltes zum Bundespolizeirevier Pomellen verbracht. Eine Halterabfrage über die Polizei Berlin ergab, dass das Fahrzeug mit einem Neuwert von 115.000 Euro (Schadenshöhe 65.000 Euro) in der Nacht in Berlin entwendet wurde. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und der Fahrer vorläufig festgenommen.

Die Bundespolizisten konnten damit eine Hehlerei auf frischer Tat verhindern. Der 28-Jährige muss sich jetzt wegen des Verdachts der Hehlerei strafrechtlich verantworten.

Die weiteren Ermittlungen führt zuständigkeitshalber die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern.

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2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
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Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
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