GBV Zahl des Monats Februar
GBV Zahl des Monats Februar
15 % beträgt der Anteil der Mietausgaben in der EU, die von der öffentlichen Hand bezahlt werden.
Wien (OTS) – Aufgrund hoher Mieten und einem geringen Angebot an leistbaren Wohnungen benötigen immer mehr Haushalte in der EU Wohnbeihilfen, um sich ihre Wohnung leisten zu können. In der EU müssen derzeit 15 % aller Mietausgaben von der öffentlichen Hand beglichen werden. In Österreich, wo man weiterhin auf den Bau von leistbaren Wohnungen setzt, insbesondere durch gemeinnützige Bauvereinigungen (GBVs), liegt der Anteil der Mietausgaben, die mittels Wohnbeihilfen bezahlt werden, dagegen bei 5 %. Der entlastende Effekt von GBVs auf öffentliche Ausgaben wurde auch in einer WIFO-Studie bestätigt. Grafik-Download [hier]
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Die 185 gemeinnützigen Bauvereinigungen sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in gewinnmaximierender, sondern in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre Geschäftstätigkeit ist durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) sowie ergänzende Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit rund 950.000 Wohnungen, davon rund 630.000 eigene Miet- und Genossenschaftswohnungen.
Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
Dr. Klaus Bichler
Öffentlichkeitsarbeit
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