„Weltjournal / Weltjournal +“: „System Orban – Hassliebe zur EU“ und „Generation Erasmus – Europas Erfolgsgeschichte“

„Weltjournal / Weltjournal +“: „System Orban – Hassliebe zur EU“ und „Generation Erasmus – Europas Erfolgsgeschichte“

Am 10. Juli ab 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) – Nach Ungarn und zum „System Orban“ führt am Mittwoch, dem 10. Juli 2024, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON zunächst das „WELTjournal“, ehe es um 23.20 Uhr im „WELTjournal +“ mit der „Generation Erasmus“ weitergeht.

WELTjournal: System Orban – Hassliebe zur EU

Ungarn hat turnusmäßig bis Ende des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft inne. Für ihre Vorsitz-Zeit hat sich die Budapester Regierung vorgenommen die Wirtschaft und die Verteidigungspolitik zu stärken und illegale Migration durch Abkommen mit Drittstaaten zu bekämpfen. Ministerpräsident Viktor Orbán hat, unter anderem gemeinsam mit der FPÖ, die Gruppierung „Patriots for Europe“ als neue, rechte Fraktion im EU-Parlament gegründet.

Als erklärter Anhänger Donald Trumps hat er seine EU-Präsidentschaft unter das Motto „Make Europe Great Again“ gestellt. Premier Orbáns Verhältnis zur Europäischen Union ist angespannt, doch die EU-Fördermittel für Ungarn stärken indirekt auch die Popularität seiner Fidesz-Partei. Das WELTjournal zeigt, wie der Ministerpräsident Schritt für Schritt die Demokratie in Ungarn aushöhlt und begleitet drei Frauen, die seit Jahren gegen das von Viktor Orbán etablierte System ankämpfen: die Oppositionspolitikerin Tímea Szabó, die Journalistin Babett Oroszi und die Krankenschwester Nikoletta Antal.

WELTjournal+: Generation Erasmus – Europas Erfolgsgeschichte

Es gibt wohl kaum eine EU-Maßnahme, die so beliebt ist wie das Erasmus-Programm: Das europäische Austauschprogramm für Studierende, benannt nach dem kosmopolitischen Gelehrten Erasmus von Rotterdam, ist eine Erfolgsgeschichte. Es fördert nicht nur den akademischen Austausch, sondern stärkt auch die Identifikation mit Europa und schafft ein positives europäisches Lebensgefühl. 15 Millionen junge Menschen sind bis jetzt mit dem Erasmus-Programm für ein oder zwei Semester in ein anderes EU-Land gegangen – neben Studierenden auch Lehrlinge, freiwillige Helfer:innen und Betreuer:innen. Bis zu 500 Euro monatlich bekommen Studierende, abhängig vom Zielland. Daneben macht vor allem die Tatsache, dass viel Organisationsaufwand abgenommen wird, das Programm attraktiv: Die Studienleistung im Ausland wird anerkannt, an den Austausch-Universitäten gibt es extra Sprachkurse und ein Empfangskomitee organisiert internationale Erasmus-Partys, die legendär sind.

Das WELTjournal+ begleitet Jugendliche bei ihrem Erasmus-Abenteuer im europäischen Ausland und besucht die ersten Erasmus-Paare und -Familien: Austausch-Studenten und -Studentinnen der ersten Stunde, die sich bei ihrem Auslandsaufenthalt kennengelernt und eine Familie gegründet haben.

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