Maurer/Grüne zu Wiederkehr: Bildungsminister ist groß im Ankündigen, aber schlecht im Umsetzen
Maurer/Grüne zu Wiederkehr: Bildungsminister ist groß im Ankündigen, aber schlecht im Umsetzen
„Echte Innovation braucht ein stabiles Fundament statt bloßer medialer Inszenierung“
Nach der heutigen Veranstaltung von Bildungsminister Christoph Wiederkehr zum „Plan Zukunft“ zeigt sich die Bildungssprecherin und stv. Klubobfrau der Grünen, Sigi Maurer, ernüchtert: „Innovation im Bildungssystem ist schön und gut, aber vom Ankündigen alleine wird davon nichts im Klassenzimmer ankommen. Und diese Inszenierung des Bildungsministers hilft keinem Kind und keiner Lehrerin weiter, wenn Wiederkehr keines seiner Vorhaben auf den Boden bringt.“
Maurer kritisiert die bisherigen Maßnahmen: „Während die Umsetzung zentraler Versprechen, etwa beim Ausbau von Unterstützungspersonal unzureichend bleibt – 30 neue Stellen für Schulsozialarbeit für 1,1 Millionen Schüler sind ein Tropfen auf den heißen Stein –, flüchtet sich das Ministerium wiedermal in Aktionismus.“
Die Bildungssprecherin der Grünen erinnert daran, dass erst 2024 eine Reform des Lehramtsstudiums gesetzlich beschlossen wurde: „Und während diese sowie die neuen Lehrpläne noch mitten im Rollout stecken, will der Minister sie schon wieder über den Haufen werfen. Dabei verharrt er bei der am 1. April angekündigten Lehrplanreform in veraltetem Kasterldenken: Hier eine Stunde dazu, dort eine Stunde weg – das macht ein System nicht zukunftsfit, sondern sorgt für massive Verunsicherung. Während die Schulen aus allen Löchern pfeifen, belastet dieser Übereifer das Personal zusätzlich. Echte Innovation braucht ein stabiles Fundament statt bloßer medialer Inszenierung.“
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