SPÖ-Moitzi zu Ryanair-Drohungen: „Österreich lässt sich nicht erpressen“
SPÖ-Moitzi zu Ryanair-Drohungen: „Österreich lässt sich nicht erpressen“
Klare Absage an „Zuckerbrot und Peitsche“-Strategie – faire Regeln statt Rosinenpickerei
Angesichts der heutigen Aussagen von Ryanair-CEO Michael OLeary findet SPÖ-Verkehrssprecher Wolfgang Moitzi deutliche Worte: „Österreich lässt sich nicht erpressen, von nichts und niemandem. Gesetze und Abgaben werden hier demokratisch durch die Volksvertretung der Menschen in Österreich beschlossen – nicht nach Zuruf eines irischen Billig-Airline-Chefs.“ ****
Die von Ryanair angekündigte „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Strategie sei durchschaubar: Einerseits werden Investitionen und Wachstum versprochen, andererseits wird mit Abzug von Flugzeugen und Strecken gedroht. „Das ist kein partnerschaftliches Angebot, sondern ein klassischer Erpressungsversuch“, so Moitzi. Besonders irritierend sei, dass Ryanair trotz milliardenschwerer Gewinne gleichzeitig weniger Abgaben zahlen wolle.
Moitzi betont, dass faire Wettbewerbsbedingungen im Interesse aller Marktteilnehmer liegen: „Jedes ehrliche Unternehmen in Österreich zahlt Steuern und Abgaben, bekommt dafür aber auch eine funktionierende Infrastruktur und stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Auch Ryanair muss sich daran halten“, so Moitzi. Österreich wolle weiterhin auf Qualität, Verlässlichkeit und gute Arbeitsbedingungen setzen, statt in einen ruinösen Unterbietungswettbewerb einzusteigen. (Schluss) mf/lw
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