WKNÖ-Ecker/Schedlbauer: Lohnnebenkostensenkung und Entlastung für Niederösterreichs Betriebe

WKNÖ-Ecker/Schedlbauer: Lohnnebenkostensenkung und Entlastung für Niederösterreichs Betriebe

DIE WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN BLEIBEN HERAUSFORDERND: HOHE ARBEITSKOSTEN, STEIGENDE ENERGIEPREISE UND WACHSENDE BÜROKRATIE SETZEN DIE BETRIEBE IN NIEDERÖSTERREICH WEITERHIN MASSIV UNTER DRUCK. DIE WIRTSCHAFTSKAMMER NIEDERÖSTERREICH BEGRÜSST DAHER ENTLASTUNGEN BEI DEN LOHNNEBENKOSTEN UND SETZT MIT DER SENKUNG DER KAMMERUMLAGE 2 SELBST EIN KLARES ZEICHEN.

„Unsere Betriebe brauchen gerade jetzt klare Signale und echte Entlastung. Die Lohnnebenkosten sind im internationalen Vergleich weiterhin zu hoch und bremsen Investitionen sowie neue Jobs“, betont WOLFGANG ECKER, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich. „Die von der Bundesregierung angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten ist daher ein wichtiger Schritt: Sie entlastet die Unternehmen bei den Arbeitskosten, stärkt den Standort und sichert Arbeitsplätze.“

Wie dringend Handlungsbedarf besteht, zeigen die Zahlen: Von einem Euro Arbeitskosten kommen nur rund 53 Cent bei den Beschäftigten an, 47 Cent gehen an Steuern und Abgaben. Österreich zählt damit weiterhin zu den Hochkostenländern in der EU.

„Kritisch sehen wir allerdings die medial kolportierten geplanten Maßnahmen zur Gegenfinanzierung. Diese dürfen unsere Unternehmen auf keinen Fall zusätzlich belasten und dürfen Investitionen nicht dämpfen“, analysiert der WKNÖ-Präsident.

WKNÖ GEHT MIT GUTEM BEISPIEL VORAN

Gleichzeitig geht die Wirtschaftskammer NÖ selbst mit gutem Beispiel voran. Im Zuge eines mehrjährigen Stufenmodells wird die Kammerumlage 2 (KU 2) schrittweise gesenkt. „Mit diesem Schritt setzen wir ganz bewusst ein starkes Signal. Seit 2024 reduzieren wir die Umlagen Schritt für Schritt – damit sind die Kammerumlagen für unsere Mitgliedsunternehmen im Vergleich zu 2023 bereits um mehr als 12 Prozent gesunken. Diese Entlastung führen wir konsequent weiter. Bis 2030 soll sie im Vergleich zu 2023 mehr als 25 Prozent betragen; was dann unseren Betrieben jährlich rund 13 Millionen Euro an Einsparungen bringt“, so Ecker.

Österreichweit sollen die Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftskammerorganisation bis 2030 um insgesamt 100 Millionen Euro entlastet werden – dauerhaft und jährlich wirksam.

MODERNISIERUNG UND EFFIZIENZSTEIGERUNG INNERHALB DER WKNÖ

Die Umlagensenkung ist Teil eines umfassenden Reformprozesses innerhalb der Organisation. Ziel ist es, die Wirtschaftskammer noch effizienter, schlanker und konsequenter auf die Bedürfnisse der Betriebe auszurichten. „Die Entlastung unserer Mitglieder geht Hand in Hand mit der Weiterentwicklung unserer Organisation“, erklärt JOHANNES SCHEDLBAUER, Direktor der Wirtschaftskammer Niederösterreich. „Wir überprüfen Strukturen, Prozesse und Budgets und richten alles noch stärker am Nutzen für unsere Betriebe aus. Jeder eingesparte Euro soll direkt unseren Mitgliedern zugutekommen.“

DAS BEITRAGSSYSTEM DER WIRTSCHAFTSKAMMER

Die „Kammerumlagen“ der Wirtschaftskammerorganisation gliedern sich in die Kammerumlage 1 (KU 1), die Kammerumlage 2 (KU 2) sowie die Grundumlagen. Die Kammerumlagen dienen der Finanzierung der Landeskammern und WKÖ, die Grundumlage für die Fachgruppen und Fachverbände. Die Kammerumlage 2 wird dabei von jenen Betrieben entrichtet, welche Dienstnehmer beschäftigen.

Wirtschaftskammer NÖ
Stabsabteilung Büro Kammerleitung

Roman Vonderhaid
Pressesprecher
Telefon: +43 676 828311103
E-Mail: roman.vonderhaid@wknoe.at

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