FSG in der AK Wien: Bildung als Schlüssel für Demokratie, Teilhabe und gute Arbeit

FSG in der AK Wien: Bildung als Schlüssel für Demokratie, Teilhabe und gute Arbeit

19 Anträge bei der 185. Vollversammlung – Schwerpunkt Bildung von der Elementarpädagogik bis zur Arbeitswelt

„Fairness in der Arbeitswelt und ein gutes Leben für alle – dafür stehen wir als Sozialdemokratische Gewerkschafter:innen (FSG) in der AK Wien mit voller Überzeugung“, betont Erich Kniezanrek, Fraktionsvorsitzender der FSG in der AK Wien, anlässlich der 185. Vollversammlung. „Gerade in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen braucht es einen klaren Blick auf die Lebensrealitäten der Arbeitnehmer:innen. Bildung ist dabei der Schlüssel für Chancengerechtigkeit, soziale Sicherheit und aktive demokratische Teilhabe – und zwar von Anfang an.“

Im Mittelpunkt der 185. Vollversammlung steht daher das Schwerpunktthema Bildung, das sich wie ein roter Faden durch zahlreiche Anträge sowie einen umfassenden Leitantrag zieht. Die FSG in der AK Wien setzt dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz: von einer massiven Stärkung der Elementarpädagogik über mehr Bildungsgerechtigkeit im Schulwesen bis hin zur Weiterentwicklung der dualen Ausbildung und der Lehrabschlussprüfung. „Bildung endet nicht im Klassenzimmer. Sie bedeutet auch, kritisch zu denken, sich einzubringen und gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Das ist essenziell für eine lebendige Demokratie“, unterstreicht Kniezanrek.

AKTIVE ARBEITSMARKTPOLITIK STÄRKEN, BETRIEBE STÄRKER IN DIE VERANTWORTUNG NEHMEN

Die FSG in der AK Wien macht deutlich: Bildung und Arbeitsmarkt sind untrennbar miteinander verbunden. „Gute Bildung entscheidet über faire Chancen im Berufsleben. Deshalb braucht es neben einer modernen Bildungspolitik auch eine starke und aktive Arbeitsmarktpolitik“, so Kniezanrek. Die FSG in der AK Wien spricht sich entschieden gegen Kürzungen in diesem Bereich aus und fordert stattdessen gezielte Investitionen in Qualifizierung und Weiterbildung. Ein weiterer zentraler Punkt ist der verantwortungsvolle Umgang mit Beschäftigten: Die Praxis des sogenannten „Zwischenparkens“ beim AMS (Arbeitsmarktservice) verursacht nicht nur erhebliche Kosten, sondern belastet auch die Betroffenen. Hier fordert die FSG in der AK Wien klare Maßnahmen und mehr Verantwortung seitens der Betriebe.

BREITES THEMENSPEKTRUM: 19 ANTRÄGE FÜR EIN GERECHTES WIEN

Mit insgesamt 19 Anträgen deckt die FSG in der AK Wien ein breites Spektrum an arbeits- und gesellschaftspolitischen Themen ab. Dazu zählen unter anderem eine Kindergrundsicherung, verbesserter Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Maßnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen, die langfristige Stärkung von Pflege und Sozialbetreuung sowie eine gerechtere Verteilung von Vermögen durch eine Millionenerbschafts- und Schenkungssteuer. „Wir vertreten die Interessen der Arbeitnehmer:innen mit Nachdruck – in der Sozialpartnerschaft ebenso wie in der politischen Gestaltung. Unser Anspruch ist klar: Niemand darf zurückgelassen werden. Dafür setzen wir uns ein – solidarisch, demokratisch und mit konkreten Lösungen“, so Kniezanrek abschließend.

FSG in der AK Wien
Mag.a Nicole Berger-Krotsch
Telefon: 0664 78040288
E-Mail: nicole.berger-krotsch@fsg-akwien.at
Website: https://www.fsg-akwien.at

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