FPÖ – Mölzer: „Bildungspolitik als Showpartie – Kinder müssen erst wieder lesen und schreiben lernen!“

FPÖ – Mölzer: „Bildungspolitik als Showpartie – Kinder müssen erst wieder lesen und schreiben lernen!“

Mölzer fordert Rückbesinnung auf grundlegende Kulturtechniken statt inhaltsleerer Fächer und ideologischer „Wahrheitsministerien“ im Klassenzimmer

In der heutigen Nationalratssitzung übte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer im Rahmen der Debatte zum Pflichtschulabschluss-Prüfungsgesetz sowie zu Änderungen im Schulorganisations- und Schulunterrichtsgesetz scharfe Kritik an den Plänen der Regierungsparteien. Die vorliegende Gesetzesvorlage sei inhaltlich völlig verfehlt und gehe an den realen Problemen in den heimischen Klassenzimmern vorbei.

Mölzer zeigte sich angesichts der vorangegangenen Wortmeldungen fassungslos: „Die Debatte hat mich darin bestärkt, dass wir hier vor einer Stehsatzdebatte der Sonderklasse stehen.“ Besonders die ideologischen Zugänge von SPÖ und NEOS seien für den dramatischen Zustand des Bildungssystems verantwortlich. „Es sind die Sozialisten mit ihrer Gleichmacherei, die in Bundesländern wie Wien seit Jahr und Tag die Bildungspolitik diktieren – mit dem Ergebnis, dass dort absolut alles schiefgeht“, so der freiheitliche Abgeordnete.

Auch die Pläne für neue Unterrichtsfächer stießen bei Mölzer auf strikte Ablehnung. Die Einführung von Modulen zu Künstlicher Intelligenz sei reine Kosmetik, während die Basis fehle: „Gepaart mit dieser abgehobenen Neos-Schickeria-Partie erfindet man nun wohlklingende Fächer rund um Künstliche Intelligenz. Niemand weiß, was inhaltlich auf dem Lehrplan stehen soll, aber die Verpackung glänzt. Das ist in Wahrheit ein bildungspolitischer Topfen, den wir als Freiheitliche ganz entschieden ablehnen.“

Für Mölzer stehe fest, dass die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten oberste Priorität haben müsse, bevor man sich ideologischen Projekten widme. „Seit der Mensch vor Jahrtausenden das Lesen, Schreiben und Rechnen erlernt hat, bilden genau diese Kulturtechniken das unverzichtbare Fundament unserer Gesellschaft. Es wird kein Kind davon profitieren, wenn schöne neue, inhaltsleere Fächer eingeführt werden“, erklärte Mölzer, der vor politischer Indoktrination im Stundenplan warnte: „Es wird kein Schüler etwas davon haben, wenn irgendwelche Wahrheitsministerien-ähnlichen Geschichten mit ‚Medien und Demokratie‘ gemacht werden, wenn es nicht sinnerfassend lesen, nicht schreiben und nicht rechnen kann.“

Abschließend verwies Mölzer auf die massiven Herausforderungen durch die unkontrollierte Migration, die von den Systemparteien schlichtweg ignoriert würden. „Wir alle wissen, dass die unkontrollierte Zuwanderung das eigentliche Riesenthema an unseren Schulen ist. Alles andere ist eine reine Showpartie, die uns nichts bringt“, resümierte Mölzer.

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