FPÖ – Kassegger/Hammerl: „Hattmannsdorfers Billigstrom-Versprechen zerplatzt wie eine Seifenblase!“
FPÖ – Kassegger/Hammerl: „Hattmannsdorfers Billigstrom-Versprechen zerplatzt wie eine Seifenblase!“
Strom-Großhandelspreisindex 68 Prozent über Vorjahr, Gas sogar 71 Prozent – „Viel versprochen, nichts gehalten“
„Hattmannsdorfers großes Billigstrom-Versprechen ist endgültig wie eine Seifenblase zerplatzt“, reagierten heute die freiheitlichen Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger und NAbg. Paul Hammerl auf die aktuellen Zahlen der Österreichischen Energieagentur. Demnach liegt der Strom-Großhandelspreisindex für September 68,12 Prozent über dem Vorjahresniveau, beim Gas sind es sogar 71,1 Prozent.
„Noch vor wenigen Monaten hat Hattmannsdorfer sein sogenanntes ‚Billigstromgesetz‘ mit der vollmundigen Ansage verkauft, damit würden die Strompreise sinken. Jetzt zeigt sich, was von diesem Versprechen übriggeblieben ist: Schall und Rauch. Hattmannsdorfer wird damit immer mehr zum Sinnbild dieser Bundesregierung: Sehr viel versprochen, nichts gehalten“, kritisierten Kassegger und Hammerl.
Die Folgen träfen privaten Haushalte genauso wie die Industrie. „Für immer mehr Menschen wird es schwieriger, ihre Strom- und Energierechnungen zu bezahlen. Gleichzeitig steht auch unsere Industrie massiv unter Druck. Laut WKO-Industrieradar 2026 nennt bereits jeder vierte Industriebetrieb die Verlagerung von Beschaffung, Produktion oder Vertrieb ins Ausland als mögliche Maßnahme innerhalb der kommenden 24 Monate. Rund 37.000 Industriearbeitsplätze sind bereits verloren gegangen. Wer angesichts dieser Entwicklung weiter nur PR-Schlagzeilen produziert, verkennt den Ernst der Lage“, so die beiden Abgeordneten.
Besonders bemerkenswert sei, dass Hattmannsdorfer beinahe im Wochentakt neue Pressekonferenzen, Doorsteps, PR-Aktionen und große Ankündigungen produziere. „Der Energiemarkt hat für diese PR-Show allerdings eine unangenehme Eigenschaft: Energiewirtschaft folgt im Wesentlichen der Physik und den Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre. Beides lässt sich weder durch heiße Luft noch durch schöne Schlagzeilen beeinflussen“, erklärten die beiden Energiesprecher.
„Am Ende zählen verfügbare Kraftwerksleistung, Netze, Speicher, Brennstoffkosten, CO₂-Kosten sowie Angebot und Nachfrage. Wer hier tatsächlich etwas verändern will, muss konkrete Maßnahmen setzen. Genau daran fehlt es. Hattmannsdorfer sollte daher endlich weniger Zeit in die Inszenierung seiner Energiepolitik und mehr Zeit in deren Inhalt investieren. Österreich braucht keine weitere PR-Show, sondern eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit gewährleistet, Haushalte entlastet und den Industriestandort schützt“, so Kassegger und Hammerl abschließend.
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