Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall
Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall
Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition.
Bereits zum vierten Mal zeigt der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN einen Mastbetrieb im Bezirk St. Pölten-Land in Niederösterreich wegen Tierquälerei an. Die Zustände sind immer noch katastrophal und haben sich seit den letzten Aufdeckungen durch den VGT nicht verbessert: Rinder vegetieren in Gülle-Seen vor sich hin, spindeldürre Schafe und Ziegen werden völlig unzureichend versorgt und drohen zu verhungern. Neue Videoaufnahmen beweisen jedoch noch mehr: Der Landwirt, der bereits wegen Tierquälerei vor Gericht stand (Diversion), ist dabei zu sehen, wie er trotz Tierhaltungsverbots weiterhin im Stall arbeitet und Tiere misshandelt. Der VGT hat erneut Strafanzeige erstattet und fordert vehement ein Durchschreiten der Behörden und die endgültige Schließung des Skandalbetriebs.
VÖLLIGE VERNACHLÄSSIGUNG UND GEWALT
Der gesamte Stallkomplex wirkt in den Bildmaterialien, die dem VGT zugespielt wurden, heruntergekommen. Die Bereiche, in denen sich die Tiere aufhalten müssen, sind verdreckt – keine einzige saubere Tränke ist in den Aufnahmen zu sehen. Rinder stehen tief in flüssigen Fäkalien, zahlreiche Tiere scheinen erkrankt zu sein. Sie husten, haben geschwollene, möglicherweise entzündete, Euter oder Hautveränderungen. Videos zeigen, wie der verurteilte Landwirt eine Ziege brutal an den Hörnern über eine Buchtenwand zerrt. Eine weitere Person schlägt mehrfach mit einer Mistgabel auf Tiere ein.
VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
David Richter
Telefon: 00436765852629
E-Mail: medien@vgt.at
Website: https://vgt.at/
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