Elie Rosen bei AUSTRIA FIRST: Warnung vor linkem Antisemitismus, milder Justiz und politischer Doppelmoral
Elie Rosen bei AUSTRIA FIRST: Warnung vor linkem Antisemitismus, milder Justiz und politischer Doppelmoral
Vizepräsident des Bundesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden gibt bei „Giuliani im Gespräch“ persönliche Einblicke in jüdische Traditionen
Am Sonntag von 10 bis 12 Uhr läuft auf Österreichs Patriotenradio AUSTRIA FIRST eine neue Ausgabe des Interview-Formats _Giuliani im Gespräch – Die Gedanken sind frei_. Zu Gast bei Marie-Christine Giuliani ist MMag. Elie Rosen, Vizepräsident des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs und neben vielen weiteren Funktionen auch Leiter der Jüdischen Gemeinde Graz. Aufgezeichnet im neuen jüdischen Kulturzentrum „Milton Weber“ in Graz, bietet das ausführliche Gespräch tiefe Einblicke in Rosens persönliche Geschichte und in jüdische Traditionen sowie klare Analysen aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen.
Ein zentrales Thema der Sendung ist der wachsende Antisemitismus. Rosen warnt eindringlich vor muslimischem und linkem Antisemitismus, der besonders an Universitäten bedenkliche Ausmaße annehme. Scharfe Kritik übt er auch an der österreichischen Justiz: Als Beispiel nennt er einen Vorfall, bei dem ein Täter am höchsten jüdischen Feiertag Yom Kippur Flaschen auf die Grazer Synagoge warf und gegen Zahlung von 100 Euro mit einer Diversion davonkam. Dies zeige, wie sehr die Generalprävention außer Acht gelassen werde.
Auch die politische Lage in Graz unter der KPÖ-Führung wird beleuchtet. Rosen erklärt, warum er die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 von einer Gedenkfeier auslud, und kritisiert die „selektive Empörung“ im politischen Diskurs. Zudem thematisiert er die budgetären Kürzungen im Kulturbereich durch die insolvente Grazer Stadtregierung, die das jüdische Kulturleben direkt betreffen.
Abseits der politischen Realität gibt Rosen persönliche Einblicke in seine Familiengeschichte. Er erzählt, wie das Schweigen seiner Großeltern, die den Holocaust überlebten, zu seinem Antrieb wurde, jüdische Kultur aktiv zu erhalten. Zudem erklärt er den Zuhörern anschaulich jüdische Traditionen wie Bar Mitzwa, den Schabbat und die Bedeutung des Versöhnungstages Yom Kippur.
Das Interview wird am Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr auf AUSTRIA FIRST gesendet – direkt über die Webseite https://austriafirst.at oder über die AUSTRIA FIRST App.
Am Sonntag, 12 Uhr, geht das Interview als Podcast online – unter anderem auf folgenden Kanälen:
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Freiheitlicher Parlamentsklub
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