Diesner-Wais an Rosenkranz: „Lösen Sie endlich das Biber- und Fischotterproblem!“
Diesner-Wais an Rosenkranz: „Lösen Sie endlich das Biber- und Fischotterproblem!“
Diesner-Wais: „Jahrelange FP-Untätigkeit in diesem Bereich muss endlich beendet werden.“
„Anlässlich des Weltbienentags im Mai hat Landesrätin Rosenkranz erneut den Tierschutz in den Mittelpunkt gestellt. Gleichzeitig stellt sich für viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Grundeigentümer sowie bäuerliche Betriebe in Niederösterreich eine andere Frage: Wann werden endlich praktikable Lösungen beim Biber- und Fischotterproblem geschaffen?“, so BAUERNBUND-NATIONALRÄTIN MARTINA DIESNER-WAIS.
„Seit mehr als drei Jahren ist Rosenkranz als zuständige Landesrätin in der Verantwortung. Dennoch erleben viele Betroffene weiterhin Stillstand statt Lösungen. Während Schäden zunehmen und der Druck auf Gemeinden, Landwirtschaft und Fischerei wächst, braucht es endlich wirksames Handeln“, so DIESNER-WAIS.
„Biber verklausen Hochwasserdämme und sorgen für Gefahr durch umstürzende Bäume. Fischotter wiederum räumen ganze Flüsse von Fischen aus und lassen Fischerinnen und Fischer verzweifeln“, erklärt DIESNER-WAIS weiter.
„Laut den Angaben der eigenen Rosenkranz-Abteilung seien die Biber ‚wahre Landschaftsgestalter‘. Ich dagegen sage: 10.000 Biber allein in Niederösterreich sind mehr als genug! Und laut Rosenkranz-Naturschutzabteilung hätte sich ‚durch strenge Schutzmaßnahmen die Fischotterpopulation gut entwickelt‘. Ich sage: Die Teichwirtschaft und die Fischökologie leiden, während sich Rosenkranz anscheinend über jeden zusätzlichen Fischräuber freut. Das kann so nicht weitergehen!“
VERANTWORTUNG HEISST HANDELN!
Dabei lässt die Nationalrätin die ewigen Ausreden auf die Europäische Union längst nicht mehr gelten, denn andere Bundesländer haben mittlerweile wesentlich bessere Regelungen getroffen und zeigen vor, wie es geht. Sie fordert jährliche Abschusskontingente statt aufwendiger Einzelfallprüfungen, viel schnelleres Reagieren statt Wegschauen, Abschüsse als Standard statt als Ausnahme.
Probleme mit den Tieren gibt es im ganzen Land, allein heuer etwa schon in Hausleiten, Groß-Höbarten, Zwettl, im Kamptal, am Lunzer See, in Marchegg, Gmünd, Kirchstetten oder im Yspertal. Ein betroffener Bauer brachte die Situation erst vor kurzem auf den Punkt: „Es müssen Erleichterungen eintreten. Eingriffe müssen schneller möglich sein. Die große Sorge in der Landwirtschaft ist leider nur immer, dass zuerst etwas Gröberes passieren muss, bis gehandelt wird.“
DIESNER-WAIS hat daher keine andere Erklärung für die Untätigkeit der biberverantwortlichen Landesrätin: „Verantwortung heißt handeln! Dass die zuständige Landesrätin lieber auf der Seite der Tierschutz-NGOs steht, hat sie bereits im Vorjahr mit ihrem öffentlichen Dank an den VGT eindrucksvoll belegt.“
ANTRÄGE UND RESOLUTIONEN IM GANZEN LAND
„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe sind das Rückgrat unseres Landes. Dieses Rückgrat braucht Schutz, Fairness und klare politische Entscheidungen im Sinne der niederösterreichischen Landsleute. Wir stehen hinter unseren Bäuerinnen und Bauern. Daher werden in den kommenden Wochen und Monaten in den Bezirksbauernkammern, in der Landeslandwirtschaftskammer und in den Gemeinden Anträge und Resolutionen zu diesem Thema eingebracht, um den Druck auf die zuständige Landesrätin zu verstärken“, schließt DIESNER-WAIS.
Bauernbund Österreich
Martin Grob, MA
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