SP-Margareten: Neugestaltung der Rüdigergasse braucht breitere Einbindung von Anrainer:innen und Betrieben

SP-Margareten: Neugestaltung der Rüdigergasse braucht breitere Einbindung von Anrainer:innen und Betrieben

SPÖ Margareten verwundert über grünen Alleingang zulasten von Bürger:innen und Betrieben

Die SPÖ Margareten begrüßt die geplante Aufwertung des öffentlichen Raums, sieht beim aktuellen Projektstand jedoch noch wesentlichen Gesprächs- und Anpassungsbedarf. Bereits mit dem im Dezember 2025 mit den Stimmen der SPÖ beschlossenen Bezirksbudget wurde die Grundlage für eine Neugestaltung der Rüdigergasse geschaffen. Die SPÖ Margareten unterstützt daher grundsätzlich Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Bezirk. Gleichzeitig sei es notwendig, die Rückmeldungen der von den Umbauplänen der Rüdigergasse Betroffenen ernst zu nehmen und in die weitere Planung einfließen zu lassen. „Wir wurden in den Gremien genauso wenig aktiv eingebunden wie viele Anrainerinnen und Anrainer“, erklärt Christoph Lipinski, stellvertretender Bezirksvorsteher der SPÖ Margareten. „Unsere demokratische Pflicht ist es, die Anliegen der Margaretnerinnen und Margaretner ernst zu nehmen und ihre Interessen zu vertreten.“

Angesichts zahlreicher Rückmeldungen aus der Bevölkerung und von Wirtschaftstreibenden, welche die SPÖ erreicht haben, müsse der aktuell vorliegende Plan noch einmal kritisch geprüft werden. Lokale Wirtschaftstreibende bemängeln, dass künftig nur mehr eingeschränkte Möglichkeiten bestehen, Schanigärten aufzustellen und beklagen die starke Reduktion der Park- und Haltemöglichkeiten – dies würde die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erheblich verschlechtern. Der SPÖ liegen schriftliche Nachrichten vor, in welchen Unternehmer:innen schreiben, dass sie im Fall der Umsetzung der vorliegenden Pläne ihren Standort überdenken müssten.

Zahlreiche Anrainer:innen haben den Eindruck, dass die Betroffenen erst sehr spät informiert und unzureichend ernst genommen wurden. „Wir befürworten grundsätzlich jede Verbesserungsmaßnahme, aber nur mit ehrlicher Einbindung aller Bürger:innen“, stellt der stellvertretende Klubvorsitzender Wolfgang Mitis die Position der SPÖ klar. „Wir fordern daher eine zeitgemäße Umplanung unter Berücksichtigung der wesentlichen Kritikpunkte und wünschen uns eine sachliche Diskussion statt parteipolitischer Auseinandersetzungen. Vom Bezirksvorsteher sowie den Vorsitzenden der Ausschüsse und Kommissionen erwarten wir eine umfassende Einbindung der zuständigen Gremien.“

Angesichts der unter SPÖ-Führung umgesetzten Projekte (z.B. Kohlgasse, Helga-Pankratz-Platz, Kriehubergasse, Vogelsanggasse und Reinprechtsdorfer Straße mit 32 neuen Bäumen), welche zum Teil gegen Kritik der Grünen umgesetzt wurden, hält die SPÖ den Vorwurf einer “Betonpolitik” für nicht nachvollziehbar. Der wesentliche Unterschied zum nun vorliegenden Plan der Rüdigergasse liegt aus Sicht der SPÖ vielmehr in der bislang unzureichenden Einbindung der Betroffenen beim aktuellen Projekt. (Schluss)

SPÖ Margareten
Wolfgang Mitis
Telefon: 0664/8304375
E-Mail: wien.margareten@spoe.wien

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